CMD

Craniomandibuläre Dysfunktion

Was versteht man unter CMD?

CMD steht für Craniomandibuläre Dysfunktion und beschreibt eine Fehlfunktion im Zusammenspiel von Kiefergelenken, Kaumuskulatur und Zähnen. Dieses komplexe System ist über Muskeln, Sehnen und Faszien mit der Wirbelsäule und dem gesamten Bewegungsapparat verbunden. Störungen können sich deshalb weit über den Kieferbereich hinaus bemerkbar machen. Viele Betroffene leiden jahrelang unter Beschwerden, ohne die eigentliche Ursache zu kennen. Denn CMD äußert sich nicht nur durch Kieferschmerzen oder -knacken, sondern kann eine Vielzahl von Symptomen auslösen.
Umgangssprachlich sprechen Patienten und Zahnärzte bei CMD auch von einem „falschen Biss“.

Bei Carree Dental in Köln sind wir auf die Diagnostik und Therapie von CMD spezialisiert. Dank modernster Funktionsdiagnostik, einem ganzheitlichen Behandlungsansatz und enger interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen unseren Zahnärzten und unserer erfahrenen Kieferorthopädin Frau Andersson helfen wir Ihnen, die Schmerzspirale zu durchbrechen und Ihre Lebensqualität zurückzugewinnen.

CMD-Symptome sind häufig unerkannt

Rund 8 % der Bevölkerung in Deutschland sind von CMD betroffen, wobei viele Betroffene nicht einmal wissen, dass ihre Beschwerden vom Kiefer ausgehen. Eine CMD wird häufig erst spät erkannt, weil Patienten bei Symptomen wie Rückenschmerzen oder Tinnitus nicht an ihren Kauapparat denken und daher oft erst nach einem langen Leidensweg einen CMD-Spezialisten aufsuchen. Wenn Sie sich in einem der folgenden Symptome wiedererkennen, könnte eine CMD die Ursache sein. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um chronische Verläufe zu vermeiden.

  • Schmerzen in den Kaumuskeln, im Kiefer und in den Kiefergelenken

  • Knacken, Reiben oder Geräusche im Kiefergelenk

  • Eingeschränkte oder schmerzhafte Mundöffnung

  • Zähneknirschen (Bruxismus) und Zähnepressen

  • Kopfschmerzen oder Migräne

  • Verspannungen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich

  • Ohrenschmerzen, Ohrdruck und Tinnitus (Ohrgeräusche)

  • Schwindelgefühle oder Gleichgewichtsstörungen

  • Gesichtsschmerzen

  • Schlafstörungen und Schnarchen

  • Abgeriebene, angeschlagene oder gesprungene Zähne

  • Sehstörungen

  • Haltungsschäden und Beckenschiefstand

Warum entsteht eine CMD? Die häufigsten Ursachen

Eine Craniomandibuläre Dysfunktion hat selten nur eine einzelne Ursache. In den meisten Fällen wirken mehrere Faktoren zusammen, die das feine Gleichgewicht zwischen Kiefergelenken, Muskulatur und Zahnstellung stören. Dabei können sich körperliche und psychische Einflüsse gegenseitig verstärken, sodass beispielsweise Stress in Kombination mit einer Zahnfehlstellung deutlich stärkere Beschwerden hervorruft als jeder Faktor für sich allein. Gerade dieses komplexe Zusammenspiel macht eine gründliche Diagnostik so wichtig, um alle beteiligten Ursachen zu erkennen und gezielt behandeln zu können.

Zahnmedizinische Ursachen

Fehlstellungen der Zähne oder des Kiefers, mangelhafter Zahnersatz, zu hohe Füllungen oder fehlende Zähne können den Biss verändern. Bereits minimale Abweichungen reichen aus, um die Kiefergelenke ungleichmäßig zu belasten und Beschwerden auszulösen. Häufige Ursachen sind stressbedingtes Zähneknirschen oder -pressen (Bruxismus), fehlender oder schlecht angepasster Zahnersatz sowie zu hohe oder zu niedrige Füllungen und Inlays. Auch Zahnfehlstellungen, Zahnverlust, Kippungen oder Drehungen einzelner Zähne und frühere kieferorthopädische Behandlungen können das Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer stören.

Stress und psychische Belastung

Emotionaler Stress ist einer der häufigsten Auslöser für CMD. Unter Anspannung pressen und knirschen viele Menschen unbewusst mit den Zähnen, vor allem nachts. Diese enorme Kraftübertragung überlastet die Kiefermuskulatur und schädigt langfristig die Gelenke. Neben Stress und psychischen Belastungen wie depressiven Verstimmungen oder Angstzuständen können auch schlechte Angewohnheiten wie Nägel- oder Bleistiftkauen die Kiefermuskulatur dauerhaft beanspruchen. Ebenso begünstigen Fehlhaltungen des Kopfes, etwa zum Ausgleich einseitiger Seh- oder Hörschwächen, eine ungleichmäßige Belastung des Kiefergelenks.

Orthopädische und körperliche Ursachen

Fehlhaltungen, insbesondere im Bereich der Halswirbelsäule, stehen in direktem Zusammenhang mit der Kieferfunktion. Wer täglich stundenlang am Bildschirm sitzt, entwickelt häufig eine vorgeschobene Kopfhaltung, die wiederum die Kiefermuskulatur belastet. Auch Fehlstellungen der Wirbelsäule, der Hüfte oder des Beckens können sich über die Muskelketten bis zum Kiefergelenk auswirken. Darüber hinaus zählen Veränderungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk sowie entzündliche Prozesse wie Arthritis zu den häufigen körperlichen Ursachen einer CMD.

Trauma und Unfälle

Ein Schlag auf den Kiefer, ein Schleudertrauma oder eine schwierige Zahnextraktion können die Kiefergelenke nachhaltig beeinträchtigen und eine CMD auslösen, manchmal erst Monate oder Jahre später. Auch Unfälle mit Beteiligung des Kopf- oder Nackenbereichs sowie operative Eingriffe am Kiefer zählen zu den möglichen Auslösern. Selbst scheinbar harmlose Ereignisse wie eine zu lange Mundöffnung bei einer Zahnbehandlung können das empfindliche Zusammenspiel von Muskeln, Gelenken und Bändern im Kieferbereich aus dem Gleichgewicht bringen.

Ablauf der CMD Behandlung bei Carree Dental

Ausführliche Anamnese

Eine präzise Diagnose ist die Grundlage jeder erfolgreichen CMD-Behandlung. Wir führen ein intensives Gespräch über Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Ihre gesundheitliche Vorgeschichte. Strukturelle Faktoren (Operationen, Unfälle, Narben), mentale Einflüsse (Stress, Traumata) und Stoffwechseleinflüsse (Ernährung, Materialunverträglichkeiten) werden systematisch erfasst. Denn häufig liegen die Auslöser einer CMD nicht allein im Kiefergelenk, sondern in komplexen Wechselwirkungen zwischen Körper, Psyche und Stoffwechsel. So erhalten wir ein umfassendes Bild, das uns hilft, die wahren Ursachen Ihrer Beschwerden zu erkennen.

Klinische Funktionsanalyse

Durch Beobachtung, Abtasten und gezielte Bewegungsversuche untersuchen wir Kaumuskulatur und Kiefergelenke auf Verspannungen, empfindliche Druckpunkte und Funktionsstörungen. Spezielle Gelenkspieltechniken geben Aufschluss über Lage und Form des Diskus, Belastungsvektoren und mögliche Restriktionen im Kiefergelenk. Zahnkontakte, Bisslage und die Abstützung von Ober- und Unterkiefer werden geprüft. Wir messen dabei auch die maximale Mundöffnung sowie Seit- und Vorschubbewegungen des Unterkiefers und achten auf Knack- oder Reibegeräusche. Abweichungen des Unterkiefers beim Öffnen und Schließen geben uns zusätzliche Hinweise auf die betroffene Seite und Art der Funktionsstörung.

Instrumentelle Funktionsanalyse

Modernste elektronische Messsysteme erfassen berührungslos die Lage des Unterkiefers zum Schädel, die Bewegungsbahnen der Kiefergelenke sowie die Position der Zähne zueinander. Die Messdaten werden in einen Kausimulator (Artikulator) übertragen, um Ihren Biss dreidimensional zu analysieren und Störungen der Kiefergelenke präzise aufzudecken. Auf dieser Grundlage lässt sich die therapeutisch ideale Kieferposition millimetergenau bestimmen, was für die Anfertigung einer passgenauen Aufbissschiene entscheidend ist. So vermeiden wir Fehlstellungen, die bei rein manueller Bissnahme unentdeckt bleiben würden.

Bildgebende Verfahren

Bei Bedarf setzen wir dreidimensionale Röntgenaufnahmen (DVT) für eine exakte räumliche Einschätzung der Kiefergelenksituation ein. Ein MRT kann ergänzend Weichgewebe wie Knorpelscheiben und Muskulatur darstellen und weitere Fehl- oder Missbildungen ausschließen. Insbesondere eine Verlagerung des Diskus, arthrotische Veränderungen am Gelenkkopf oder entzündliche Prozesse lassen sich so zuverlässig erkennen. Die Bildgebung setzen wir gezielt ein, nämlich nur dann, wenn sie für die Therapieentscheidung tatsächlich relevante Informationen liefert.

Ganzkörperbefundung

Da eine CMD den gesamten Körper beeinflussen kann, berücksichtigen wir bei Bedarf auch Kopfhaltung, Körperhaltung, Beweglichkeit der Halswirbelsäule und neurologische Faktoren. So erhalten wir ein vollständiges Bild Ihrer Beschwerden als Basis für eine fundierte Kausaltherapie. Absteigende Ketten vom Kiefer bis ins Becken sowie aufsteigende Einflüsse aus Füßen, Knien oder Hüfte werden dabei ebenso berücksichtigt wie eine mögliche Beinlängendifferenz. In enger Zusammenarbeit mit Osteopathen, Physiotherapeuten und Orthopäden stellen wir sicher, dass alle relevanten Einflussfaktoren in die Behandlung einfließen.

1. Schienentherapie

Die Schienentherapie ist eine der wirksamsten und zugleich schonendsten Behandlungsformen der modernen CMD-Therapie. Das Prinzip der Behandlung ist einfach aber wirkungsvoll: Eine dünne, individuell gefertigte Kunststoffschiene (häufig auch Aufbissschiene, Knirscherschiene, Okklusionsschiene oder CMD-Schiene genannt) wird zwischen Ober- und Unterkiefer getragen und verändert dadurch die Art, wie die Zähne aufeinandertreffen. Die Schiene wird nachts oder auch tagsüber getragen und wirkt auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Sie verhindert den direkten Kontakt der Zähne und schützt so den Zahnschmelz vor weiterem Abrieb durch Knirschen und Pressen. Gleichzeitig führt sie den Unterkiefer in eine therapeutisch optimale Position, in der die Kiefergelenke entlastet und die Muskulatur entspannt wird.

Entlastet Kiefergelenke

Schutz bei Knirschen/Pressen

Verhindert Zahnkontakt

Tragbar nachts und tagsüber

Therapeutische Position

Michigan-Schiene mit adjustierter Oberfläche

Bei Carree Dental verwenden wir Michigan-Schienen mit adjustierter Oberfläche. Diese funktionellen Aufbissschienen bestehen aus hartem, transparentem Kunststoff und werden in der Regel im Oberkiefer getragen. Die Michigan-Schiene wurde an der University of Michigan entwickelt und gilt international als Goldstandard bei funktionellen Beschwerden des Kausystems. Durch die gezielte Feinjustierung direkt im Mund wird die Oberfläche so angepasst, dass alle Zähne gleichmäßig aufeinandertreffen und die Bewegungen des Unterkiefers harmonisch geführt werden. Auf diese Weise können Zähne, Kiefergelenke und Muskulatur gezielt entlastet und das Kausystem in eine physiologisch ausgeglichene Position gebracht werden.

Welchen Einfluss nimmt die Schiene auf Ihren Kiefer?

• Gleichmäßige Kontaktpunkte auf allen Seitenzähnen sorgen für eine entspannte Kieferposition
• Eckzahnführung entlastet die Kiefergelenke bei seitlichen Bewegungen
• Frontzahnführung schützt die Backenzähne bei Vor- und Rückbewegungen
• Die Muskulatur kann sich entspannen, weil Fehlkontakte ausgeschaltet werden Das Ergebnis: Ihr Kausystem findet zurück in eine physiologisch ausgeglichene Position.

Ablauf der Schienentherapie

Zunächst nehmen wir einen präzisen digitalen Abdruck Ihrer Zähne. Anhand der Ergebnisse unserer Funktionsanalyse wird die Schiene in unserem zahntechnischen Labor individuell gefertigt. Bei der Eingliederung wird sie exakt an Ihren Biss angepasst. In regelmäßigen Kontrollterminen überprüfen und justieren wir die Schiene, um den Therapiefortschritt zu begleiten. Die Schiene wird überwiegend nachts getragen, da unbewusstes Knirschen und Pressen im Schlaf die stärkste Belastung darstellt. Bei ausgeprägten Fehlstellungen kann auch tagsüber das Tragen empfohlen werden. Im Therapieverlauf wird die Schiene regelmäßig kontrolliert und angepasst, da sich die Unterkieferposition während der Behandlung verändert. Die Mindest-Therapiedauer beträgt in der Regel 2 bis 3 Monate.

2. Botox-Therapie

Wenn Zähneknirschen und Kieferpressen zu massiven Verspannungen und Schmerzen führen, kann Botox (Botulinumtoxin Typ A) eine hochwirksame Ergänzung der CMD-Therapie sein. Die Behandlung ist medizinisch fundiert, minimalinvasiv und zeigt oft schon nach wenigen Tagen spürbare Ergebnisse. Botulinumtoxin wird in sehr geringen Dosen gezielt in die überaktive Kaumuskulatur injiziert, in der Regel in den Musculus masseter, den stärksten Kaumuskel. Das Präparat blockiert vorübergehend die Nervensignale, die den Muskel zur übermäßigen Anspannung veranlassen. Der Muskel entspannt sich, die Beschwerden lassen nach.

Für wen ist die Botox-Therapie geeignet?

• Starkes nächtliches oder tägliches Zähneknirschen (Bruxismus), das auf Schienen allein nicht ausreichend anspricht
• Ausgeprägte Muskelverspannungen und Schmerzen im Kieferbereich
• Spannungskopfschmerzen, die durch überaktive Kaumuskulatur ausgelöst werden
• Hypertrophie (Vergrößerung) des Kaumuskels mit sichtbar kantigem Gesicht
• Patienten, die ergänzend zur Schienentherapie eine schnelle Schmerzlinderung benötigen

Ablauf der Behandlung

Die Behandlung findet in unserer Praxis statt und dauert nur wenige Minuten. Nach einer gründlichen Untersuchung und Beratung wird Botulinumtoxin mit feinen Nadeln an mehreren Punkten in den Kaumuskel injiziert. Die Behandlung ist nahezu schmerzfrei. Die volle Wirkung entfaltet sich innerhalb von ein bis zwei Wochen und hält in der Regel 6-12 Monate an. Danach kann die Behandlung bei Bedarf wiederholt werden.

Ist die Behandlung sicher?

Botulinumtoxin wird seit Jahrzehnten erfolgreich in der Medizin eingesetzt – etwa bei Migräne, Spastik oder übermäßigem Schwitzen. Die Dosierungen in der CMD-Therapie sind gering und gut verträglich. Nebenwirkungen sind selten und vorübergehend. Wir klären Sie im Vorfeld ausführlich auf und beantworten alle Ihre Fragen.

Warum eine frühzeitige Behandlung so wichtig ist

Wird eine CMD nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann sie chronisch werden. Dauerhafte Veränderungen im Kiefergelenk – bis hin zu Arthrose oder Knorpelabbau – sind mögliche Folgen. Auch eine Craniozervikale Dysfunktion (CCD) mit verkürzter Nackenmuskulatur und anhaltenden Schmerzen kann sich entwickeln. Selbst geringfügige Abweichungen im Gebiss können schmerzhafte Haltungsschäden verursachen, da jeder Körperteil über Muskeln, Faszien und Sehnen miteinander verbunden ist. Der Körper kann Fehlbelastungen zwar eine Zeit lang ausgleichen, doch auf Dauer entstehen Schmerzen an typischen Schwachstellen. Je früher eine CMD erkannt wird, desto besser sind die Chancen für eine vollständige Genesung.

Kosten und Kostenübernahme

Die Kosten für eine CMD-Diagnostik und -Behandlung setzen sich aus verschiedenen Leistungen zusammen, die teilweise von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, teilweise jedoch als Privatleistung anfallen. Das Screening und die Erstuntersuchung zur allgemeinen diagnostischen Überprüfung bei einem CMD-Verdacht werden häufig noch über die gesetzliche Krankenkasse abgerechnet. Die darüber hinausgehende klinische Funktionsdiagnostik stellt hingegen eine Privatleistung dar und bewegt sich preislich in einem Rahmen von etwa 700 bis 900 Euro. Auch bei den Schienen gibt es Unterschiede: Während Standard-Aufbissschienen, sogenannte Knirscherschienen, in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, handelt es sich bei speziellen CMD-Therapieschienen häufig um eine Privatleistung. Privat Krankenversicherte können sich in vielen Fällen über eine vollständige oder zumindest anteilige Kostenerstattung freuen.

Das sagen unsere Patienten über ihre Behandlung

Laurenz Schmidt

Nicole Schade

„Moderne, gut strukturierte Praxis, freundliches Team und kompetete Ärzte, die weit über den Tellerrand schauen und ein ehrliches Interesse am Wohlbefinden des Patienten haben. Ich habe eine ausgeprägte CMD und kann mich Dank der Botox Behandlung durch Dr Schmidt junior nun fast Symptom frei durch den Alltag bewegen. Mir wurde jeder Behandlungsschritt verständlich erklärt und offene Fragen dazu beantwortet. Man gewinnt so viel an Lebensqualität zurück, ich würde es immer wieder tun. Diese Praxis kann ich vor allem Angstpatienten, Patienten mit CMD, nur ans Herz legen.“

Laurenz Schmidt

K.P.

„Auf Empfehlung meines HNO Arztes habe ich mir bei Doktor Schmidt eine Schnarchschiene anfertigen lassen. Dank heutiger Scantechnik braucht man keinen Gipsabdruck. Ich komme sehr gut mit der Schiene zurecht. Vor Nutzung der Schnarchschiene war mein Sauerstoff im Blut (mit einer Fitnessuhr gemessen) teilweise zwischen 5 Minuten bis zu einer Stunde unter 90 %. Jetzt war die höchste Zeit unter 5 Minuten. Es wurde mir auch bestätigt, dass ich nicht mehr schnarche.
Ich bin sowohl mit dem Ergebnis als auch mit der Betreuung in der Praxis Carree Dental sehr zufrieden.“

Sandra Tarcukovic

Ahmet Kacar

„Ich bin bei Frau Dr. Tarcukovic in Behandlung und kann wirklich nur gutes berichten. Mit ihrer humorvollen aber auch einfühlsamen Art nimmt sie einem jegliche Angst vor einem Zahnarztbesuch. Auch das restliche Team ist stets sehr sehr freundlich, sodass man sich dort wirklich gut aufgehoben fühlt.
Wer wirklich Probleme mit dem Zahnarztbesuch hat, ist hier in guten Händen. Ich komme extra aus Leverkusen, dafür lohnt sich der Fahrweg alle mal.Kann nur weiter empfehlen“

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FAQ – Die häufigsten Fragen zu CMD

CMD wird in der Regel beim Zahnarzt diagnostiziert und behandelt, idealerweise bei einem auf Funktionsdiagnostik spezialisierten CMD-Spezialisten. Je nach Beschwerdebild wird die Behandlung interdisziplinär durch Physiotherapeuten, Orthopäden, HNO-Ärzte oder Kieferorthopäden ergänzt. Ihr Hausarzt kann bei Verdacht an einen Spezialisten überweisen, kann CMD aber nicht selbst behandeln. Bei Carree Dental profitieren Sie von der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Zahnärzten und unserer Kieferorthopädin.

Die Ursachen sind vielfältig: von Zahnfehlstellungen, schlecht passendem Zahnersatz und Zähneknirschen über Stress und psychische Belastungen bis hin zu orthopädischen Problemen. Oft führt erst das Zusammenwirken mehrerer Faktoren zum Ausbruch der Erkrankung.

Die Dauer hängt von Ursache und Schweregrad ab. Eine Schienentherapie erstreckt sich über mindestens 2 bis 3 Monate. Bei komplexen Fällen kann die Gesamtbehandlung mehrere Monate bis über ein Jahr dauern. Bei schnellem Ansprechen auf die Therapie kann sie auch kürzer ausfallen.

Harte und zähe Lebensmittel wie Nüsse, Rohkost oder zähes Fleisch sollten gemieden werden. Auch Kaugummi belastet die Kiefergelenke unnötig. Wir beraten Sie gerne individuell zu ernährungsbezogenen Empfehlungen.

Einfache Aufbissschienen werden in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Die weiterführende Funktionsdiagnostik und spezielle Therapieschienen sind häufig Privatleistungen. Private Krankenversicherungen erstatten in vielen Fällen vollständig oder anteilig. Wir beraten Sie transparent über die finanziellen Aspekte Ihrer Behandlung.

Ja, auch Kinder und Jugendliche können betroffen sein. Frühkindliche Angewohnheiten wie langes Schnullertragen oder Daumenlutschen sowie fehlende Milchzähne können Symmetriestörungen und spätere Kiefergelenksprobleme begünstigen. Frühzeitige Erkennung ist besonders wichtig.

Ja, Stress ist einer der häufigsten Auslöser und Verstärker einer CMD. Unter Stress neigen viele Menschen zu unbewusstem Zähneknirschen und -pressen, was die Kaumuskulatur überbelastet und zu Kiefergelenksbeschwerden führt. Deshalb kann Stressmanagement ein wichtiger Teil der CMD-Therapie sein.

Wir empfehlen grundsätzlich dauerhaftes Tragen, damit Beschwerden nicht zurückkehren. Alternativ kann nach erfolgreicher Schienentherapie eine permanente Bisskorrektur durch kieferorthopädische oder prothetische Maßnahmen erfolgen, sodass die Schiene langfristig überflüssig wird.

Ja, aufgrund der engen anatomischen Nähe von Kiefergelenk und Gehörgang können Kiefergelenkstörungen Ohrgeräusche auslösen oder verstärken. Bei Tinnitus-Patienten empfehlen wir daher immer auch eine CMD-Diagnostik, idealerweise in Zusammenarbeit mit einem HNO-Spezialisten.